Aktuelles

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Aktuelles zur Corona Situation in Nepal - Oktober 2020

Als von März bis Mai weltweit Lockdowns gegen die Ausbreitung des Coronavirus verhängt wurden, hatte auch Nepal sofort das gesamte öffentliche Leben rigoros stillgelegt und die Grenzen geschlossen. Und während in anderen Ländern, v.a. in Europa und den USA, die Infektionszahlen Höchststände erreichten, wurden aus Nepal nur überschaubare Zahlen gemeldet. Die Lage hat sich seit September jedoch dramatisch verändert. Das Virus ist natürlich auch in Nepal angekommen, was zu erwarten war, und verbreitet sich lokal unterschiedlich rasant. Vor allem der Süden im Grenzbereich zu Indien, das Kathmandu Tal, aber auch andere Ballungszentren sind betroffen. Nachdem die Regierung durch den strengen Lockdown von März bis Juni bei niederen Infektionszahlen katastrophale Einkommenseinbrüche bei einem Großteil der Bevölkerung in Kauf nahm (Tagelöhner, Saisonarbeiter, Tourismusbetriebe, Bauarbeiter, Transportwesen …), lockerte sie die Maßnahmen im Juli trotz des starken Anstiegs der Infektionen, um den teils erschütternden humanitären Folgen des Lockdowns gegenzusteuern.

Unsere Freunde in Nepal berichten von einer enormen Angst vor dem Virus, sich anzustecken, und gleichzeitig von einer weit verbreiteten Wut und Verzweiflung über die Auswirkungen der Regierungsmaßnahmen.

Die Widerstände in der Bevölkerung gegen weitere Lockdowns sind groß. Denn zwei Katastrophen treffen das Land in der Pandemie gleichzeitig und führen zu einem Wegfall von fast zwei Dritteln der Staatseinnahmen: Ganze Wirtschaftszweige, vor allem die mit dem Tourismus verbundenen, sind von heute auf morgen zusammengebrochen und ruiniert.  Zudem kehrten drei Millionen nepalesische Arbeitskräfte aus dem Nahen Osten, aus Malaysia und Indien in ihre Heimatdörfer zurück, und somit fehlen ihre Geldüberweisungen ebenso wie die Einnahmen aus dem Tourismus.

Andere Katastrophen wie regelmäßige Überschwemmungen, Erdrutsche auch als Folge des Klimawandels, die ganze Dörfer wegreißen, sowie nach wie vor unbewältigte Folgeschäden des Erdbebens von 2015 müssen ergänzend erwähnt werden. Allein in diesem Jahr gab es 300 Todesopfer durch Erdrutsche.

Die Regierung hat jetzt für mittlere Geschäftsbereiche Darlehen in geringem Umfang zu ermäßigten Zinssätzen zur Verfügung gestellt. Das hilft den Ärmsten jedoch wenig. Es gibt praktisch keine Sozialsysteme, die die existentielle Not so vieler Menschen lindern könnte. Hunger, das heißt die Versorgung von einkommenslosen Familien mit Nahrungsmitteln, ist ein echtes Problem. Die Namaste-Stiftung hat, wie andere Organisationen auch, die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen über Tilak Lama und das Dhulikhel Hospital in Bolde finanziert. Inzwischen läuft eine zweite Aktion.

In einem ersten Rundbrief zur Corona Situation in Nepal haben wir bereits von unserer Hilfsaktion für das Dhulikhel Hospital berichtet. Mit 100 000 Euro war es Dr. Ram Shrestha und der Klinikleitung möglich, dringend benötigte Schutzkleidung, Masken und anderes medizinisches Material zu besorgen, um gerüstet zu sein für eine Infektionswelle. Denn obwohl die Regierung das DHOS mit 15 anderen Kliniken in Nepal zum „Corona Hospital Center“ erklärt und damit zur Behandlung von Covid-19 Patienten berechtigt hat, reichten die bewilligten finanziellen Mittel bei weitem nicht aus.

Im DHOS wurde Ende Juli ein separates Gebäude als Covid-19-Care-Center eingerichtet mit einer Isolationskapazität von 75 Betten. In dieser Abteilung befinden sich 2 Operationssäle, eine postoperative Pflegeeinheit, eine Notfallendoskopie, eine Covid-19-Station für leichte Fälle, eine 20-Betten-Station für schwere Fälle und eine 5-Betten-Intensivstation für schwerstkranke Covid-19 Fälle.

Auch in den Außenstationen des DHOS wurde das medizinische Personal in der Covid-19 Erkennung ausgebildet, sodass Verdachtsfälle erkannt werden und eine Grundversorgung gewährleistet ist. Schwerere Fälle werden in die Zentralklinik überwiesen.

Wie uns Dr. Ram Gurung, Chef der Inneren Medizin im DHOS, berichtete, wurden im DHOS inzwischen viele Covid-19 Patienten behandelt, darunter auch schwere Fälle, die eine Beatmung erforderten. Drei Todesfälle wurden bis September in der Klinik registriert. 28 Mitglieder des Klinikpersonals haben sich infiziert, zeigten jedoch nur milde Symptome.

Viele Nepalesen meiden jedoch einen Klinikbesuch, auch wenn sie Beschwerden haben oder Symptome zeigen (Erscheinungen, die wir auch bei uns in Deutschland gesehen haben), weil in der Öffentlichkeit die Krankenhäuser als Infektionsherde wahrgenommen werden. Das führte sogar so weit, dass Ärzte und Krankenschwestern, wenn sie zu ihren Wohnorten fuhren, bedroht wurden aus Angst, dass sie das Virus mit sich führen.

Allerdings finanziert die Namaste-Stiftung einen Charity Fonds im DHOS, das Herzstück unserer Stiftung, über den Behandlungskosten mittelloser Patienten beglichen werden können. In der augenblicklichen Notsituation gingen bei der Stiftung zwei äußerst großzügige Spendenbeträge für diesen Fonds ein. Diese Hilfe kommt tatsächlich unmittelbar bei den Ärmsten an. Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für diese großherzigen Spenden.

Wie Dr. Ram Gurung und Tilak Lama berichten, steigen die Infektionszahlen im Kathmandu Tal und in Dhulikhel seit Anfang September bedrohlich an, auch die mit Corona verbundenen Todesfälle. Tilak konnte beruhigen, bis dahin seien in Bolde keine Infektionen gemeldet worden.

Nach sechsmonatiger Schulschließung haben die Schulen in Bolde wieder geöffnet. Alle Schüler tragen Maske, die Lehrkräfte achten auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Die Namaste-Stiftung hat den vier Schulen und den zwei Kindergärten distanzlose Fiebermessgeräte (Thermoguns) zur Verfügung gestellt. 

Die Regierung hatte bereits im August eine Öffnung des Flughafens und damit des Landes für den Tourismus in Aussicht gestellt, den Termin aber immer wieder verschoben. Jetzt wurde eine Öffnung für den 17. Oktober angekündigt. Aber angesichts von Hunderten Infektionsfällen täglich allein in Kathmandu erscheint auch dieser Termin wenig realistisch. Touristen benötigen ein Visum und einen negativen frischen PCR Test und sie müssen nach der Einreise für 7 Tage in Hotelquarantäne. Diese dürfen sie erst nach einem weiteren negativen Test nach 5 Tagen für weitere Reisen Verlassen.

Die Restriktionen im Flugverkehr erschweren es auch, dass medizinische Geräte, die für das DHOS bereitstehen, geliefert werden können. Projekte, die die Namaste-Stiftung, auch zusammen mit Sternstunden, finanziert, können wegen des monatelangen Lockdowns und den damit verbundenen internen Reisebeschränkungen im Augenblick nicht durchgeführt werden: die Ultraschallausbildung für Hebammen und Krankenschwestern, ein Cancer Screening Programm für 6000 Frauen im Kavre Distrikt, der Neubau einer Wäscherei für das DHOS, eine Schulerweiterung in Bolde.

Und nicht zuletzt ist es dem Vorstand und uns Boldefreunden im Moment nicht möglich, nach Nepal zu fliegen. Wir hoffen inständig, dass das in 2021 wieder möglich sein wird. Auch wenn wir nicht vor Ort sein können, unsere Gedanken, unsere Solidarität und Hilfe sind bei unseren nepalesischen Freunden.

Wir danken all unseren Spendern und Unterstützern, die es uns in dieser außergewöhnlichen Zeit mit ihren Beiträgen ermöglichen, substantielle Hilfe in der Not zu leisten und eine Fortführung unserer Projekte zu ermöglichen.

Dhanyavad und Namaste!

Günther Strödel

 

Auch in Nepal mit Maske in die Schule

Bilder von der Bereitstellung von Essenspaketen für die Menschen in Bolde

Zur Situation in Nepal lesen Sie bitte unseren Sonder-Rundbrief vom Mai 2020

PDF per Mausklick öffnen

 

 

Corona Situation in Nepal - März 2020

Liebe Freunde Nepals, liebe Unterstützer der Namaste-Stiftung,

auch wenn uns gemeldet wird, dass es in Nepal augenblicklich keine Corona Infizierten gibt (inzwischen gibt es sie doch), so gibt es doch eine riesen große Angst, dass sich auch dort das Virus ausbreitet, wie inzwischen in den meisten Ländern der Welt. Wer die nach wie vor großen Mängel im Gesundheitssystem Nepals kennt, die beengte Wohnsituation der meisten Menschen, die unzureichenden hygienischen Verhältnisse, unter denen der Großteil der Bevölkerung lebt, kann diese Ängste nachvollziehen. Die Regierung hat drastische Beschränkungen für das öffentliche Leben verordnet, auch in Nepal sind Versammlungen untersagt, sollen die Menschen zuhause bleiben, laufen umfangreiche Aufklärungsaktionen, um zu demonstrieren, wie man sich vor Ansteckung schützen kann.

Nepal hat sich abgeriegelt, die Grenzen sind geschlossen, der Flugverkehr ist enorm eingeschränkt. Für ein Land, das nahezu 40% seines Nationaleinkommens aus dem Tourismus erwirtschaftet, ein schwerer Schlag.

Die Situation hat auch Auswirkungen auf unsere Projekte und die Zusammenarbeit mit dem Dhulikhel-Hospital. Prof Heiner Winker war im Februar und Dr. Wolfgang Blank Anfang März noch im DHOS. Sie konnten ihr Besuchsprogramm, ihre Meetings, Workshops und Kurse noch weitgehend durchführen. Winker: Orthopädie Kongress, OP-Termine, Ausstattung OP, Notfallambulanz und Intensivstation. Blank: US Kurse (Ultraschallausbildung für Hebammen, erneuter Notfallkurs und Spezialkurs Gefäße) und US-Training in der neuen Klinik Dolakha, die ebenfalls vom Dhulikhel Hospital betreut wird. Unterstützung der medizintechnischen Ausstattung dort (3 US-Geräte).

Dr. Claus Kiehling von GRVD, der sich ebenfalls um die Unterstützung der Dolakha Klinik kümmert, musste seinen Besuch überstürzt abbrechen, bevor der Flugverkehr ganz eingestellt wurde.

Dr. Wolfgang Benkel und Günther Strödel konnten ihren bereits gebuchten Flug nicht mehr antreten, die Fluglinien haben die Flüge gecancelt, Nepal hat die Grenzen geschlossen.

Jetzt hoffen wir, dass das Land von einem großen Ausbruch der Seuche verschont wird. Wir werden mit unseren Freunden auf jeden Fall solidarisch sein und Hilfe leisten, wo sie notwendig wird. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Dear friends of Nepal and supporters of the Namaste-Stiftung,

Even if we are told that there is no Corona infection in Nepal in the moment (there is in the meantime), there is a big fear that the virus will spread there like in all countries around the world in the moment. We can comprehend those fears when we know the major shortcomings in the health care system in Nepal, the cramped living situation of most people, the insufficient  hygienic conditions under which a large part of the population lives. The government has imposed drastic restrictions on public life, meetings are also prohibited in Nepal, people must stay at home. There are running extensive educational campaigns to demonstrate how you can protect yourself against infection.

Nepal had closed the borders, the air traffic is reduced strictly. This is a heavy blow for a country which generates nearly 40% of the national income by tourism.

The situation also affects our projects and the cooperation with Dhulikhel-Hospital. Prof Heiner Winker was in the DHOS in February, Dr Wolfgang Blank in March. They were able to carry out their visiting program, their meetings, workshops and courses so far. Winker: Orthopaedic congress, OP appointments, OP equipment, emergency ambulance and intensive care unit. Blank: US courses for Midwifes and emergency, special course for vascular deseases, US training in the new hospital in Dolakha, which is also looked after by Dhulikhel-Hospital. Support with medical equipment (3 US machines).

Dr Claus Kiehling (GRVD), who also takes care of  Dolakha hospital, had to break off his visit before all flights out of Nepal were canceled.

Dr Wolfgang Benkel and Guenther Stroedel could not start their booked flight, all airlines had canceled their flights, borders of Nepal were closed.

Now we hope that Nepal will be spared from the outbreak of the plague.

We will definitely show solidarity with our Nepalese friends, we will help and support where it is necessary. We keep you up!

 

Artikel über Horst und Ursula Schmel in der nepalesischen Tageszeitung Nagarik Daily

Nepalis More Graceful than the Himalaya

Amrit Bhadgaunle

(Nagarik Daily, 26 October 2019, Saturday)

German citizens extended helping hands to Nepal after a porter saved their lives during their Annapurna trek. Their contribution to the development of Dhulikhel Hospital and Bolde Phediche village is admirable.

Thousands of foreigners come to Nepal every year just for tourism. A large number among them return to the country a second or third time. There are also those whose visits are not limited to tourism. Some of them are contributing to the development of Nepal. The German couple, Horst Schmel and Ursula Schmel, are such people.

Horst, 81, and Ursula, 79, are pharmacists by profession. During their thirtieth visit to Nepal this time, they have completed a twelve-day long trek in Langtang. This was their fourth Langtang trek. They walked up to Kyanjin Gompa from Syapru Besi in four days.

“Why such craze for Langtang?” I asked them on Friday morning, in Dhulikhel. They had reached Langtang in the interval of four years after the great earthquake. They had been shocked at the news that the village had been devastated.

“We had stayed in the Langtang village for three nights in 2014,” Horst recalled, “The earthquake damaged the settlements after a few months. But, Langtang has already revived.”

Langtang has a very deep bondage with them. In their first visit, they had spent only 20 minutes there. It was in 1974, during their package tour to Asia. They had been in Nepal only for two nights and chanced to have a brief tour to and from Langtang by a helicopter.

They had their first extended trek to Langtang in 1996. “There were only three to four lodges in Langtang at that time,” they said, “and only one in Kyanjin.”

One thing really delighted them in their recent trek to Langtang. It is that they came across innumerable Nepali trekkers. “There were no Nepali trekkers in the past,” Horst, who believed internal tourists to be the backbone of tourism, said, “we met a large number of young Nepalis this time.”

Nepal has, in fact, greatly enchanted them. They have already trekked to Annapurna, Sagarmatha, Makalu, Manaslu, Dolpo, Helambu, Kanchanjangha, Mustang and Ganesh Himal. They believe that tourism does not flourish only because the location is beautiful, but that the local residents should also have beautiful hearts.

“Mountains are there all over the world.” They revealed the reason for their repetitive visit to Nepal. “Nepalis are more graceful than the Himalayan mountains. We want to come in honor of the Nepalis who are ever-smiling, hardworking, endearing, trustworthy, kind and open-hearted.” 

The Schmels, who are never tired of praising us, are the unofficial goodwill ambassadors for tourism in Nepal. Horst has shot videos of his tour this time as well. He has also collected interviews of some of the Langtang residents. He said, “I’ll show these videos to our supporters so as to convey the truth that Langtang is very secure for tourists.”

In Germany Horst has founded a foundation named Namaste Stiftung. The German word ‘stiftung’ means foundation. The foundation has contributed to the development of education and health sectors in Nepal. It has altogether three thousand supporting members.     

Namaste Stiftung supports Dhulikhel Hospital, and the development of education and health in Boldephediche village in Kavre. The Health Center of Bolde village is the result of their generosity.  The Center has one residential doctor, a nurse and essential facilities like labs, video X-Ray and X-Ray machines. It has four buildings.

Hundreds of students from four schools of the village have received scholarship. Likewise, for a decade, nine teachers (of private sources) have been provided salary. Schools have modern buildings. Besides Bolde, Namaste has supported the Health centers of Dhungkharka of Kavre and Manekharka of Sindhupalchok.  The aids are channelized through Dhulikhel Hospital.

Founded in 2001, Namaste Stiftung has already devoted hundreds of millions of rupees. What are its plans ahead? “We are establishing a center to provide skill trainings to the scholarship recipients after their SEE exams,” said Horst, “and we have a plan to buy an ambulance for the village.” 

One incident had inspired them to be active for the welfare of Nepalis. In 1996, the couple went trekking on the Annapurna Circuit. Two Nepalis, Norbu Sherpa and Kanchha Tamang, accompanied them.

The Circuit trekkers often descended to Muktinath over the Thorang Pass from Manang side. But the Schmels headed to Muktinath. Having walked further above Muktinath, they halted for a night on the way.  There were no lodges there. They set up a tent big enough for three people. That’s when they heard the voice of a female crying.

A Russian woman, who had come down the Pass, was frozen in snow. Norbu brought her to the tent. Thus, five of them had to be adjusted in the tent that night. There was no chance to fall asleep. As the sun rose the following morning, the Russian trekker descended to Muktinath. They began their ascent to Thorangla Pass. As they moved on, Ursula began to have severe headache. She was caught by high altitude sickness.

There was a heavy snowfall. Luckily, there among those ascending from Manang side was a doctor. The doctor warned, “Carry her down instantly, or she’ll die.”

What an impasse ! How would they take her downhill as it was difficult even to walk ? It was at this moment Kanchha Tamang emerged as a savior, a god. He carried Ursula to the Thorang base. How difficult it must have been for Kanchha to carry her during the night through hip-deep snow ! 

Ursula got second life. The Schmels were deeply impressed by the porter’s help. When they returned to Kathmandu, they visited Boldephediche, the village of Kanchha Tamang in the Timal region. There they stayed in the house of Tilak Lama, a tourism entrepreneur. Horst had to remain sleepless that night due to diarrhea caused by the sour curd he had taken in the village earlier that afternoon. 

The following morning, he inquired Tilak about medicines and treatment. Then, having known that there were no medical facilities in the village, they decided to help the village in the health sector. After some time, Horst saw a report on TV about Dr. Ram Kantha Makaju Shrestha, who had established a community hospital in Dhulikhel having returned from Austria after higher education in medicine.  Then he came to Nepal, met Dr. Makaju, and began to provide assistance in health sector of Bolde since 1999.

Heartfelt gratitude to Kanchha Tamang, who inspired the Schmels to initiate such pious work in Nepal. Tamang is now an employee in the Bolde Health Center. He helps the Schmels during their treks in Nepal. He was with them in their recent Langtang trek as well.

I felt great honor for the Schmels having heard their stories, sitting in the terrace of Dulikhel Lodge Resort.  The aged couple have unique love for Nepal. At the end of our conversation, I asked, “Till when will you come to Nepal?”

“So long as health permits us. Let’s see till when God keeps assigning us,” they said.

Finally, I wish Horst and Ursula good health and long life.   

 

The Gods for Timal

Tilak Lama, Tourism Entrepreneur


Horst and Ursula have done great service to us by supporting us in health and education when our village Timal did not have electricity, road, telephone and medical facilities. Thousands of Nepalis have been benefited when the Schmels decided to repay the service given by a poor laborer.  They are like Gods in this sense.

 


Original Artikel über Horst und Ursula in der Nagarik Daily

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