3. Jahrestag Erdbeben Nepal

In den ersten vier Wochen nach dem Erdbeben wurden 10 000 Verletzte im Dhulikhel Hospital medizinisch versorgt und ihre obdachlosen Angehörigen in Zelten untergebracht und verköstigt. Vor Ort haben wir uns sofort entschlossen, sämtliche Kosten, die dem Krankenhaus entstanden sind, nämlich 800 000 Euro, mit Ihrer sofort einsetzenden Spendenwelle zu übernehmen. Mittelfristig wurden außerdem eine Sauerstoffanlage, ein LKW für den Transport von Hilfsgütern in die Außenstationen des Krankenhauses und eine umfassende Generalsanierung des ganzen OP-Bereiches finanziert. Dafür waren 300 000 Euro notwendig.

Zum Glück für die Schulkinder der vier Schulen in Bolde konnten wir „Sternstunden“ gewinnen. Diese erfolgreiche Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks hilft weltweit Kindern in Not. Mit 158 000 Euro konnten zwei Schulen renoviert und zwei weitere vollkommen neu aufgebaut werden. Darüber hinaus stellten „Sternstunden“ wenige Tage nach der Katastrophe unbürokratisch 50 000 Euro für Soforthilfe zur Verfügung.

Ein großer Glücksfall in dieser Notsituation war Heri Wirth, Schöpfer des Himalaja Nepal Pavillons in Wiesent, Gründer der großen Stiftung „Wasser für die Welt“, Freund von Prof. Dr. Ram Shrestha, Direktor des Dhulikhel Krankenhauses, und langjähriger Freund unserer Stiftung. Mit seinem Freundes- und Bekanntenkreis brachte Heri Wirth 500 000 Euro ein, um obdachlosen Menschen zu helfen. 117 Häuser in der Bergregion von Manekharka sind vor der Fertigstellung, sodaß die Obdachlosen aus menschenunwürdigen Notunterkünften vor der beginnenden Monsunzeit jetzt in sichere und trockene Häuser einziehen können. Darüber hinaus konnte er einige enge Freunde gewinnen, um eine weitere höhere Mittelschule in einem Nachbardorf von Bolde neu aufzubauen, Baluwa.

All dies war nur möglich, weil hier drei Parteien, die bereits seit 20 Jahren zusammen arbeiten, Optimales leisten konnten. Zum einen gilt deshalb der Dank Ihnen Allen, die Sie mit Ihrer schnellen großherzigen Hilfe die Basis geschaffen haben. Zum anderen natürlich Dr. Ram mit seinem großen Team im Dhulikhel Hospital, einschließlich unseres gemeinsamen Freundes Tilak Lama, der wertvolle Koordinator zwischen der Stiftung und dem Krankenhaus, und letztlich all den Bolde-Freunden der Stiftung, die ehrenamtlich große Arbeit geleistet haben.

Wir sind dankbar, daß wir mit Ihrer Hilfe ein klein wenig große Not lindern konnten und zuversichtlich, daß wir auf Ihre treue Unterstützung bauen und damit auch in der Zukunft bei Folgeschäden helfen können.

Das Erdbeben 2015 - Die Namaste-Stiftung sagt Danke!

Hier folgen Texte, die die verheerende Katastrophe direkt nach dem Erdbeben beschreiben. Zusätzlich werden mit Bildern und kurzen textlichen Beschreibungen die einzelne Hilfsmaßnahmen der Namaste-Stiftung (2015 - 2017) vorgestellt.

Verheerende Zerstörungen

Behandlung der Verletzten

Die meisten der Erdbebenopfer mussten im Freien behandelt werden. Nur ein geringer Teil konnte in den Räumen ebenerdig im Krankenhaus versorgt werden. Die Verletzten werten sich in Todesangst mit Händen und Füßen in den höher gelegenen Stockwerken behandelt zu werden aus Angst, dass sie bei einem Nachbeben nicht mehr flüchten können, wenn das Haus einstürzt.

Die Mehrzahl der Verletzungen waren Bein- und Kopfverletzungen beim Einsturz ihrer Bauernhäuser durch die Dachkonstruktionen.

Im Dhulikhel Hospital wurden in den vier Wochen nach den beiden Beben Tag und Nacht 10.000 Patienten behandelt die gesamten Kosten für die Behandlung dieser Patienten wurde von der Namaste-Stiftung finanziert.

Hilfe

Vier Wochen lang wurden Patienten und Patientenangehörige, die Haus und Hof verloren hatten, auf dem Krankenhausgelände verköstigt und in Zelten untergebracht. Viele Hilfsgüter durch Organisationen wurden in den zerstörten Dörfern an die Bevölkerung verteilt

Auch Bolde-Freunde waren vor Ort, um die Not, Katastrophe und das Elend zu dokumentieren um damit in der Heimat Spendengelder zu erbitten.

Die befreundete Organisation „Ärzte für die Dritte Welt aus Südtirol“ schloss sich der Hilfsaktion der Namaste-Stiftung an.

Zerstörung der Schulen

Schulen wurden komplett zerstört. Der Unterricht wurde in Behelfsunterkünften abgehalten.

Zerstörung der Kunststätten

Viele der Kultstätten in Kathmandu wurden durch das Erdbeben geschädigt.

Haus und Heimat verloren

Haus und Hof sind verloren – wohin soll man gehen – Gott sei Dank hat man überlebt.

Namaste-Stiftung
Am Anger 4e, 82205 Gilching
namasteboldefreundede
Telefon + 49 8105 77 74 0 56
Telefax + 49 8105 77 30 15

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