Flutopfer-Hilfe Fonds der NAMASTE-STIFTUNG  Info – Update (14. Oktober 2026)

Unser Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Hagena und Ehefrau Sabine haben in den vergangenen Tagen im schwer getroffenen Bezirk Nuwakot eines der insgesamt sechs Krisenteams des Dhulikhel Hospital im Einsatz begleitet. Die medizinische Versorgung ist im gesamten Notstandsgebiet durch die großräumig zerstörte Infrastruktur weitgehend zum Erliegen gekommen. Jeweils zwei der ca. 10köpfigen, krisenerprobten Krisenteams des Dhulikhel Hospitals sind getrennt - nach Absprache mit den zuständigen Behörden - an wechselnden Orten im Einsatz; jedes Team untersucht/versorgt ca. 200 Patienten pro Tag. Wir in der Namaste-Stiftung sind voller Hochachtung und Dankbarkeit und bemühen uns nach Kräften um Unterstützung für den großartigen Einsatz des Dhulikhel Hospital.

 

 

Flutopfer-Hilfe Fonds der NAMASTE-STIFTUNG  Info – Update (20. Sept. 2026)

250.000 EUR (in zwei Tranchen) als Flutopfer – Hilfe konnten wir bis heute an das Dhulikhel Hospital überweisen. Das Geld aus dem Flutopfer Fonds der NAMASTE-STIFTUNG ist für das Dhulikhel Hospital eine große, wirklich effektive Hilfe.

Das Dhulikhel Hospital hat in seinen, im Bereich des Katastrophengebietes gelegenen Außenstationen Thansing und Dhading, Einsatzbasen eingerichtet, von wo aus seine multidisziplinären Teams - in enger Koordination mit staatlichen Stellen, lokalen Gesundheitsbehörden und anderen Hilfsorganisationen – Rettungseinsätze durchführen. Die Einsätze wurden auf die Bereiche um auf Gerkhu, Dhunche, Syabrubesi, Golgung, Chilime, Uttar Gaya und Nuwakot ausgeweitet.

Die ausgeführten Hilfsmaßnahmen umfassen Rettungseinsätze zur medizinischen Notfallversorgung, Unterstützung lokaler Gesundheitseinrichtungen Hilfe bei der Errichtung von Healthcamps, Bereitstellung von Medikamenten und dringend benötigter Hilfsgüter, Maßnahmen zur Infektionsprävention, auch forensische Unterstützung – Durchführung von Obduktionen zur Identifizierung und Dokumentation der Opfer.

Stand heute: 1.410 Tote (geborgene Leichen), 6.145 Menschen werden noch vermisst.

Das Dhulikhel Hospital richtet seinen Fokus jetzt auch zunehmend auf langfristige Unterstützung.  Es setzt die enge Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, lokalen Behörden, Gesundheitseinrichtungen, Gemeinschaftsorganisationen und weiteren Partnern fort, um die betroffenen Menschen nachhaltig bei der Bewältigung der Folgen der Katastrophe zu unterstützen.

Liebe Spender, herzlichen Dank und Vergelts Gott für Ihre überaus großzügigen Spenden für Ihre überwältigende Hilfsbereitschaft! Selbstverständlich bemühen wir uns auch weiterhin, das Dhulikhel Hospital in dieser schwierigen Krisenzeit bestmöglich zu unterstützen.

Im Namen von Vorstand und Stiftungsrat
Dr. Dirk Hagena
Vorsitzender



 

 

Von Dr. Ram Shrestha erreicht uns der Dankesbrief aus dem Dhulikhel Hospital

Aktuelle Flutkatastrophe in Nepal, hier die wichtigsten Fakten (Stand 27. August 2026):

 

Liebe Bolde-Freunde,

am 26. August wurde Nepal erneut von einer Naturkatastrophe heimgesucht:

Am 26. August 2026 kam es im Norden Nepals nahe der Grenze zu Tibet zu einer extremen Sturzflut.

Die Katastrophe begann nahe der Nepal-Tibet-Grenze, eine extreme Sturzflut lief anschließend flussabwärts tief nach Nepal hinein. Besonders schwer betroffen war der Distrikt Rasuwa. 

Was ist passiert? 

1. Ein Teil eines Gletschers brach ab
In großer Höhe löste sich ein gewaltiger Eis-/Felskomplex. Satellitenbilder zeigen einen Abbruch in etwa 5.100–5.200 m Höhe. 

2. Eis + Felsen rasten ins Tal
Die Masse stürzte mit großer Geschwindigkeit hinunter und riss zusätzlich Geröll und Sedimente mit.

3. Der Fluss wurde kurzfristig blockiert
Im Bereich des Lhende River entstand dadurch offenbar eine natürliche Barriere. Dahinter stauten sich Wassermassen.

4. Die Barriere brach
Als diese Blockade nachgab, wurde das Wasser zusammen mit Eis, Schlamm und riesigen Felsbrocken schlagartig freigesetzt.

5. Daraus entstand die extreme Flutwelle
Die Wassermassen schossen durch das Flusstal in Richtung Nepal. Der Wasserstand im Bhote-River und weiter südlich im Trishuli-River stieg Berichten zufolge um bis zu 9 Meter innerhalb von nur etwa 30 Minuten. 

6. Viele Orte wurden getroffen
Timure, Syapru Besi und viele weitere Orte wurden von Wasser, Schlamm und Geröll getroffen. Straßen, Brücken, Häuser und Energieanlagen wurden zerstört. Die Wasser-Schlamm- und Geröllflut breitete sich 80-100km flussabwärts aus

7.Opfer
Die Zahlen ändern sich derzeit laufend. Aktuelle Berichte sprechen von mehr als 350 bis rund 390 Toten in Nepal und Tibet sowie über 1.000 Vermissten. Unter den Vermissten befinden sich zahlreiche ausländische Touristen und Pilger, die auf dem Weg zum Mount Kailash waren. 

8. Klimawandel?
Wissenschaftler sehen den sich erwärmenden Himalaya als wichtigen Risikoverstärker, weil Gletscher und Permafrost instabiler werden. Ein direkter Beweis, dass der Klimawandel genau diesen einzelnen Abbruch ausgelöst hat, steht aber noch aus. 

Wichtig: Das Ereignis ist noch sehr frisch; Opferzahlen und Vermisstenzahlen können sich in den nächsten Stunden und Tagen deutlich ändern.

Dirk Hagena am 27. August 2026

 

Heute erreicht uns die Mitteilung von Dr. Ram Shrestha, Direktor und Chefarzt des Dhulikhel Hospital

Liebe Freunde,

Bestimmt habt ihr über die Medien bereits von der furchtbaren Flutkatastrophe im Distrikt Rasuwa im Norden Nepals erfahren.

Die Situation vor Ort ist weiterhin äußerst schwierig und unübersichtlich. Die gewaltigen Wassermassen haben schwere Schäden angerichtet und Häuser, Straßen, Brücken und andere wichtige Infrastruktur zerstört oder beschädigt. Viele Menschen mussten ihre Häuser verlassen und sind dringend auf Hilfe angewiesen.

Besonders erschütternd ist die hohe Zahl der Todesopfer. Gleichzeitig werden weiterhin Menschen vermisst, und die Rettungs- und Suchmaßnahmen dauern an. Für viele Familien herrscht große Ungewissheit und Angst um ihre Angehörigen.

Die betroffenen Menschen benötigen dringend Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Medikamente, medizinische Versorgung, Kleidung und Notunterkünfte. Viele Familien haben innerhalb kürzester Zeit ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren und stehen nun vor dem Nichts.

Rettungskräfte, Behörden und Hilfsorganisationen sind im Einsatz, um Menschen zu retten, Verletzte zu versorgen und die betroffenen Gemeinden mit dem Nötigsten zu unterstützen. Aufgrund der beschädigten Verkehrswege und der schwierigen Bedingungen ist die Hilfe vor Ort jedoch eine große Herausforderung.

Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und euch über die Situation sowie über unsere Hilfsmaßnahmen auf dem Laufenden halten.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen Menschen, die von dieser schweren Katastrophe betroffen sind.

Vielen Dank für eure Anteilnahme, eure Solidarität und eure Unterstützung, euer Ram

 

Die Namaste-Stiftung wird ein Sonderkonto für die Flutopfer einrichten

Unser Versprechen: Ihre Hilfe kommt an!

Spendenkonto:
Namaste-Stiftung 
Raiffeisenbank Gilching 
IBAN: DE50 7016 9382 0000 0003 45

Verwendungszweck: Flutopfer-Hilfe
Für die Zusendung einer Spendenbescheinigung geben Sie bitte unter Verwendungszweck auch Ihre vollständige Postanschrift an. DANKE!

Eine neue EU-Richtlinie (zum Abgleich von Kontoinhaber und IBAN) erfordert, dass bei einer Spende an die Namaste-Stiftung als Empfänger exakt "Namaste-Stiftung" im Feld Empfänger eingegeben werden muss. Schon kleine Abweichungen wie ein Weglassen des Bindestrichs oder Leerzeichen können leider Probleme bei der Durchführung der Überweisung verursachen. Allerdings ist nach wie vor das Wichtigste bei jeder Überweisung die korrekte IBAN-Nummer.

 

 

 

Save the date: 24. Nepaltag 2026 am Samstag, 28. November 2026

 

Christoph-Probst-Gymnasium, Talhofstr. 7, 82205 Gilching

Vorläufiges Programm:

11:00 UHR Basareröffnung mit nepalesischem und bayerischem Kunsthandwerk, Weihnachtsbäckerei, italienischen Spezialitäten u.v.m.

ab 12:00 UHR Spezialitäten aus der nepalesischen Küche

15:00 UHR Offizieller Teil: Begrüßung und Ansprachen, Berichte

ab 17:00 UHR Geselliger Ausklang – für Speis und Trank ist gesorgt

ca. 18:00 Uhr Basar-Ende 

EHRENGÄSTE: Dr. Ram Shrestha (Chefarzt/Direktor des Dhulikhel Hospital) mit seiner Ehefrau Andrea Shrestha